Wie alles begann
- Katja Schweiger
- 9. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Es ist jetzt schon über ein Jahrzehnt her…..
Ich bin seit längerem auf der Suche nach einem neuen Job. Ein kleines Inserat in einer städtischen Jobbörse erweckt meine Aufmerksamkeit: Vertriebs-Mitarbeiter/in für zwei Vormittage gesucht. Hey, perfekt für mich! Als Mutter mit zwei Kindern im Grundschulalter hat man schließlich nicht allzu viele Alternativen.
Die erste Überraschung erlebe ich bereits während meinem Vorstellungsgespräch.
Ich befinde mich in einem kleinen, alten Siedlungs-Haus, in einem Raum voller komischer Schlüsseln, in einem rosafarbenen Plüschsessel versinkend. Mein eventuell zukünftiger Arbeitgeber fragt mich während des Vorstellungsgespräches beiläufig:“ Kennen Sie eigentlich Klangschalen?“ Ich antworte souverän und mit einem Lächeln im Gesicht:“ Nein! - aber ich kann alles verkaufen!“ Nach dem Gesichtsausdruck des Mannes mir gegenüber kann ich jetzt wohl gehen. Was folgte war ein breites Schmunzeln - ich habe den Job!
Nach ein paar Tagen Einarbeitungszeit, in denen ich mich mit alltäglichen Büroarbeiten herum schlug, Kisten auspackte, welche aus Neapel, oder war es Nepal?? kamen und irgendwie einen für meine Nase nicht einsortierbaren Geruch hatten, sowie verpacken dieser Schüsseln und diversem Zubehörmaterial, kam die große Herausforderung. „Wir haben in 14 Tagen die nächste Messe. Ich hätte dich gerne dabei“ kommt ganz nebenbei die Ansage von mein Chef. „Klar, mache ich mit links.“ Oh Gott! Habe ich das wirklich gesagt. Also gut. No Risk - no Fun. Ich habe immerhin zwischenzeitlich gelernt dass diese Schüsseln einen Namen haben: Klangschalen!
Toll, klingende Schüsseln also. Soweit so gut. Jetzt sollte wohl ein Crash-Kurs in Sachen Klangschalen folgen, bevor ich auf die Menschheit losgelassen werde.
Also dann - ran an die Schüsseln!

"Wussten Sie schon, dass..."
Die erste Sinneserfahrung eines Menschen ist Hören.
Das Ohr ist das einzige Sinnesorgan, das ab der 7. Schwangerschaftswoche bereits vollständig ausgeprägt ist und welches als letztes vor unserem Tod erlischt.
Wir sind was wir hören.
Das Ohr empfängt die Klangwellen, lässt sie ein in den Körper.
Das Ohr ist dem Parasympathikus zugeordnet und steht für Entspannung.




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